Briefmarken-Preisvergleich
Besucher seit 17.08.11
Gesamt 1.601.183
Heute:265
Gestern: 1.024
ImpressumDatenschutze-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch ist
leider ausverkauft
Der Download  
Guten Morgen, liebe Briefmarkenfreunde !
Was gibt es NEUES in meinen Homepages ?              Geändert am: 25.01.2019


Es gab Zeiten, da sammelte man ALLE WELT, was dann irgendwann ......  

... aufgrund der massenhaften Verausgabung von Briefmarken total aus dem Ruder lief. Seither herrscht, neben einer andauernden Verunsicherung, eine gegenläufige Entwicklung, hin zur Spezialisierung bis in feinste Verästelungen. Das geht bis hin zur Konzentration auf ein Land, einen Teilbereich, eine Ausgabeart, eine Briefmarkenausgabe, eine Marke - und den diversen, oft zeitlich begrenzten Ausgabevarianten.

Und gerade die zu belegen ist ein ganz besonders intensiv beschäftigendes und befriedigendes Sammelerlebnis. Ich möchte heute von den Formnummern sprechen, die es beim BUND seit der Umstellung der Post auf Kleinbögen um den
Jahrhundertwechsel nicht mehr gibt bzw. in Berlin bis zur Wiedervereinigung gab.



Und ich spreche insbesondere, aber nicht nur, von den Ausgaben, die vermeintlich nur noch Massenware darstellen, also ab 1955. Massenware trifft uneingeschränkt auf die postfrischen, versandstellen- oder nicht prüfbar gestempelten Objekte zu – und endet genau da auch schon. Formnummern ab 1955 sind keinen Deut häufiger zu finden als deren Vorgänger – sie sind jedoch, wenn man sie findet, noch
bezahlbar.



Formnummern waren bei Bund und Berlin, wie auch die Druckerzeichen und die HAN (Hausauftragsnummern), eine offizielle und notwendige Kontrollmöglichkeit während und nach dem Druck – und damit für einige gewiefte und ernsthafte Briefmarkensammler natürlich ein Objekt der Begierde.  

Diese Nummern befanden sich überwiegend unterhalb der rechten unteren Eckmarke eines Bogens, in wenigen Fällen auch links oder, wie bei den SWK, mittig am rechten Bogenrand, manchmal auch an anderer Stelle, oder fehlten ganz.

Ein Druckbogen bestand meist aus mehreren zusammenhängenden (bis zu 6) Bögen, die nach Fertigstellung zu Schalterbögen zugeschnitten und perforiert wurden.  



Postfrisch wurden die FN von Beginn an gesammelt und bieten, auch  durch die bei ein und derselben Marke unterschiedlichen Zähnungsbilder, einen enormen und spannenden Variantenreichtum.

Gestempelt wurden sie bei den Versandstellen bestellt: Frankfurt, Berlin 12, Bonn und Weiden in der Oberpfalz. Stempel, die die Lagerbücher des Handels reichlich füllen, Massenmarken, die kein Mensch braucht.



Ganz anders sieht es, wieder einmal, bei den von normalen Postämtern zentrisch gestempelten und NICHT gefalteten (Stichwort „unsinnige Vordruckalben“!) Exemplaren aus: der Markt scheint leergefegt, der Berliner ganz extrem – und genau das ist der Reiz. Hier geht es nicht um Komplettheit, das einzelne Exemplar ist der Star, das oft (noch) für ein „Butterbrot“ zu bekommen ist.

Sehr unterschätzt und noch eine Steigerung ist die „Formnummer“ übrigens auf Brief – aber das erklärt sich ja von selbst.

Briefmarken Preisvergleich
Briefmarken-Preisvergleich ist ein weiterer Baustein meines Informationsnetzes, das sich zur Aufgabe gemacht hat, dem interessierten Briefmarkensammler die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über einen ansonsten kaum über- bzw. durchschaubaren, ja täuschenden, oft betrügerischen Philateliemarkt zu informieren.
Briefmarken-Preisvergleich kann nun natürlich nicht bedeuten, den niedrigsten Preis für beliebige, gar alle Objekt zu ermitteln. Das würde jeglichen Rahmen sprengen und wäre nie auf einem auch nur annähernd aktuellen Stand zu halten.
Nein, ihr Sinn ist darin zu sehen, vergleichbare, beispielhafte sogenannte Luxus-Angebote mehrerer Anbieter gegenüber zu stellen, um dahingehend zu sensibilisieren, wo und wie man Briefmarken wahrscheinlich am besten und am günstigsten einkauft, welche Anbieter teuer, welche Anbieter interessant sind - und diese Unterschiede sind gewaltig. Eine im Grunde genommen überschaubare Anzahl von Beispielen läßt sich regelmäßig auch auf das Gesamtpreisniveau eines Anbieters übertragen, wobei es natürlich Ausnahmen, z.B. durch Lock- oder "sogenannte" Sonderangebote, die es jedoch trotz massenhafter scheinbarer Gegenbeweise, nicht geben kann.
Beim Briefmarkensammeln sollte der finanzielle Aspekt den vergnüglichen Charakter unseres tollen Hobbys nicht übertönen, er sollte einfach nur gleichrangig sein, denn nur das garantiert langfristigen Spaß und Erfolg.
Ich empfinde es als überhaupt nicht erstrebenswert, für ein Objekt einen höheren Preis zu zahlen, als dieses an tatsächlichem Wert darstellt. Briefmarkensammeln ist nicht, wie von der Briefmarkenlobby egoistisch und die Geschäftspartner, also die Sammler, für dumm verkaufend dargestellt wird, zwangsläufig ein Verlustgeschäft, im Gegenteil wird es, wenn man es richtig betreibt, immer zumindest den erbrachten Einsatz sichern - und, das ist doch klar, nur so kann unser Hobby zum lebenslangen Spaß werden - und nur der ist mir wichtig, ob der Händler dann weiniger Spaß hat, ist mir völlig gleichgültig.
Die Briefmarkenlobby produziert massenhaft privates Machwerk, umgangssprachlich als Schrott bezeichnet, das sie, obwohl wertlos und im Grunde ohne Wiederverkaufswert, zu hirnrissigen Preisen an unbedarfte bzw. uninformierte Sammler verhökert. Für den informierten Sammler sind das immer 100%ige Verluste, denn dafür gibt es keinen Käufermarkt.
Aber selbst bei den sammelwürdigen Objekten wird der Sammler durch Übervorteilung durch einen Großteil von Händlern, besonders aber den Briefmarken-Versandhäusern buchstäblich abgezockt. Sammelerfolge werden so durch total überhöhte Preise von vornherein vereitelt. In den überwiegenden Fällen ist es ohne Probleme möglich, gleiche Objekte für 10 % von deren Preisen erhalten zu können - und das sind dann Preise, die den tatsächlichen Sammelwert widerspiegeln.
Die Auswahl der im Vergleich stehenden Anbieter, die nicht statisch bleiben wird, kann selbstverständlich auch nur beispielhaft sein und wird sich trotzdem im Wesentlichen auf die Häuser beschränken, die sich dem Sammler durch eine intensive Werbung immer wieder anbieten oder aus sonstigen Gründen besonders in Erscheinung treten.
Diese Übervorteilung von uns Sammlern mit total überhöhten Preisen ist jedoch nur ein Feld, auf dem wir betrogen werden - lesen Sie sich auch auf meinen anderen Internetseiten in die Problematik dieses wunderschönen Hobbys ein und finden so den Weg, es selbst erfolgreich und mit viel Spaß zu betreiben.
Genießen Sie unser schönes Hobby mit Spaß, vor allem aber durch Wissen.