Briefmarken-Preisvergleich
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Die neuste Frage mit Antwort
13.07.2020
Hallo Herr Köpfer, sie haben es geschafft: Briefmarkensammeln macht wieder Spaß. Sogar dafür Geld auszugeben macht keine Gewissensbisse, da man weiß, für was man es ausgibt. Nur ......

... Nur die Aufbewahrung, die "Verwaltung" macht mir Probleme. Ich habe gerade eine schöne Teilsammlung gekauft, die ich nun nur mit aufwändigem und spaßlosem Umstecken einsortieren kann. Gibts da keine gescheite Lösung? Wie machen Sie das? Grüsse Jörg
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Antwort:
Ich gehe davon aus, dass Sie in gebundenen Steckalben sammeln. Das bedeutet, dass Sie entweder genügend Platz für das Wachstum Ihrer Sammlung bereit halten müssen, was aber platzmäßig und zeitlich gar nicht vorherzusehen ist, oder müssen mit schöner Regelmäßigkeit alles umstecken um erneut Platz für weitere Veränderungen bereitstellen.

Dieser Tage habe ich im Fernsehen eine Doku über ein Hamburger Auktionshaus gesehen, in der es unter anderem um einen Briefmarkennachlaß ging, der fast eine ganze Wohnung füllte. Der Auktionator meinte, das könne er unmöglich diversifizieren und müsse es wohl in großen Chargen anbieten – was dann letztendlich, zum Vorteil der Käufer, also Nachteil der Verkäufer auch geschah. Denken Sie mal darüber nach.

Den beiden Problemen (Umstecken oder auktionswürdige Teile finden und herausnehmen) kann man begegnen, in dem man die Einzelblatt-Einsteckvariante wählt, die jederzeit eine Neuordnung maximal einer Seite möglich macht. So ist auch, wenn man sich auf ein Gebiet beschränkt, eine optimale Darstellung möglich, wenn man möchte, postfrisch, gestempelt sowie Briefe und Ganzsachen zusammen, also ganz dicht beieinander und somit jederzeit leicht anschaubar. Das Auge sammelt mit!

Ich beziehe diese Einzelblätter (Leuchtturm) in Einheiten á 5 Stück übers Internet bei Prophila, habe allerdings auf die ebenfalls dort angebotenen Ringbinder, die keine Stabilität haben, verzichtet. Karstadt bietet einen großen und stabilen Ringbinder (schwarz und rot) von der Firma S.O.H.O., in den bis ca. 30 Doppelseiten passen. Sehr empfehlenswert!

Übrigens habe ich größere Mengen der Einzelblätter bestellt, wodurch ein wesentlich günstigerer Preis erzielt wurde – und das Thema Unterbringung für längere Zeit gelöst ist.
Briefmarken-Preisvergleich ist ein weiterer Baustein meines Informationsnetzes, das sich zur Aufgabe gemacht hat, dem interessierten Briefmarkensammler die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über einen ansonsten kaum über- bzw. durchschaubaren, ja täuschenden, oft betrügerischen Philateliemarkt zu informieren.
Briefmarken-Preisvergleich kann nun natürlich nicht bedeuten, den niedrigsten Preis für beliebige, gar alle Objekt zu ermitteln. Das würde jeglichen Rahmen sprengen und wäre nie auf einem auch nur annähernd aktuellen Stand zu halten.
Nein, ihr Sinn ist darin zu sehen, vergleichbare, beispielhafte sogenannte Luxus-Angebote mehrerer Anbieter gegenüber zu stellen, um dahingehend zu sensibilisieren, wo und wie man Briefmarken wahrscheinlich am besten und am günstigsten einkauft, welche Anbieter teuer, welche Anbieter interessant sind - und diese Unterschiede sind gewaltig. Eine im Grunde genommen überschaubare Anzahl von Beispielen läßt sich regelmäßig auch auf das Gesamtpreisniveau eines Anbieters übertragen, wobei es natürlich Ausnahmen, z.B. durch Lock- oder "sogenannte" Sonderangebote, die es jedoch trotz massenhafter scheinbarer Gegenbeweise, nicht geben kann.
Beim Briefmarkensammeln sollte der finanzielle Aspekt den vergnüglichen Charakter unseres tollen Hobbys nicht übertönen, er sollte einfach nur gleichrangig sein, denn nur das garantiert langfristigen Spaß und Erfolg.
Ich empfinde es als überhaupt nicht erstrebenswert, für ein Objekt einen höheren Preis zu zahlen, als dieses an tatsächlichem Wert darstellt. Briefmarkensammeln ist nicht, wie von der Briefmarkenlobby egoistisch und die Geschäftspartner, also die Sammler, für dumm verkaufend dargestellt wird, zwangsläufig ein Verlustgeschäft, im Gegenteil wird es, wenn man es richtig betreibt, immer zumindest den erbrachten Einsatz sichern - und, das ist doch klar, nur so kann unser Hobby zum lebenslangen Spaß werden - und nur der ist mir wichtig, ob der Händler dann weiniger Spaß hat, ist mir völlig gleichgültig.
Die Briefmarkenlobby produziert massenhaft privates Machwerk, umgangssprachlich als Schrott bezeichnet, das sie, obwohl wertlos und im Grunde ohne Wiederverkaufswert, zu hirnrissigen Preisen an unbedarfte bzw. uninformierte Sammler verhökert. Für den informierten Sammler sind das immer 100%ige Verluste, denn dafür gibt es keinen Käufermarkt.
Aber selbst bei den sammelwürdigen Objekten wird der Sammler durch Übervorteilung durch einen Großteil von Händlern, besonders aber den Briefmarken-Versandhäusern buchstäblich abgezockt. Sammelerfolge werden so durch total überhöhte Preise von vornherein vereitelt. In den überwiegenden Fällen ist es ohne Probleme möglich, gleiche Objekte für 10 % von deren Preisen erhalten zu können - und das sind dann Preise, die den tatsächlichen Sammelwert widerspiegeln.
Die Auswahl der im Vergleich stehenden Anbieter, die nicht statisch bleiben wird, kann selbstverständlich auch nur beispielhaft sein und wird sich trotzdem im Wesentlichen auf die Häuser beschränken, die sich dem Sammler durch eine intensive Werbung immer wieder anbieten oder aus sonstigen Gründen besonders in Erscheinung treten.
Diese Übervorteilung von uns Sammlern mit total überhöhten Preisen ist jedoch nur ein Feld, auf dem wir betrogen werden - lesen Sie sich auch auf meinen anderen Internetseiten in die Problematik dieses wunderschönen Hobbys ein und finden so den Weg, es selbst erfolgreich und mit viel Spaß zu betreiben.
Genießen Sie unser schönes Hobby mit Spaß, vor allem aber durch Wissen.