Briefmarken-Preisvergleich
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Grüß Gott, liebe Briefmarkenfreunde !
Was gibt es NEUES in meinen Homepages ?              Geändert am: 23.09.2018
Berlin-Zudruck: Neugierfaktor 1000 %



Es taucht immer wieder die Frage auf, was soll ich sammeln. Und ......  

... Und mangels Fantasie wird daraus dann fast immer ein Abonnement von Neuausgaben irgendeines Landes, zu dem man (glaubt) einen Bezug zu haben (haben zu müssen)!? Abgesehen davon, dass ein Abo bei einer Post nichts mit Briefmarkensammeln zu tun hat, es ist nur ein Zusammentragen von Massenware, ist zudem jegliche positive Entwicklung ausgeschlossen.

Der Neugierige, der Wissensdurstige, der Gründliche, der Begeisterungsfähige geht viele Schritte weiter. Ihm fällt z.B. auf oder ein, dass es schon seit annähernd 180 Jahren Briefmarken gibt. Er will wissen, was davon, vor allen Dingen in welchem Zustand, sammelwürdig ist. Will wissen, was die Besonderheiten sind – und weiß vor allen Dingen: von nix kommt nix Und auch, dass vor allem die falsche Investition immer in die Hose geht! Na ja – ist halt so.

Einer der einfachsten Wege zu erfolgreichem Sammeln ist der, den Michel Spezial (unter Missachtung der Wertangaben) oder Günther Schwarz´ „Auch der Bogenrand ist interessant“ und natürlich meine Seiten als lesenswerte anzusehen – und aus so entstandenem Wissen entsprechende Schlüsse zu ziehen.

Hier wieder einmal, logisch, ein Beispiel aus dem faszinierenden Sammelgebiet Berlin.

1965 beginnend, hatten die Bögen einiger Berliner Ausgaben den Zudruck „B“ oder „BERLIN“. Das begann mit den Wohlfahrtsmarken 1965 (nicht, wie der Michel schreibt, 1966). Die drei kleinen Werte hatten auf den Druckbögen (zwei Schalterbögen mit Formnummer 1 + 2) mittig ein liegendes großes B (für Berlin), das bei der Trennung in Schalterbögen in zwei halbe B getrennt wurde. Der Höchstwert, MiNr. 269 (40+20) wurde, wie auch die Folgeausgaben, am Oberrand mit „BERLIN“ gekennzeichnet. Bei dieser ersten, so gekennzeichneten Ausgabe bemühte man sich jedoch mit Absicht, diese Kennzeichnung beim Zuschnitt zu Schalterbögen, abzutrennen. Das gelang nur bedingt und so sind bei Bögen / Marken mit breiterem Oberrand hie und da Fragmente diese Zudrucks zu erkennen. Die folgenden Ausgaben haben dann den gewollt sichtbaren Zudruck „BERLIN“.

Viele Jahre vermerkte der Michel Spezial in einem Notizkasten nach der Berliner MiNr. 325: …weisen einige Ausgaben … über den Reihenwertzählern (nicht bei der ersten Ausgabe dieser Art!) den Eindruck „BERLIN“ auf (ca. 500 % Preisaufschlag).

Das hat sich zwischenzeitlich auf 1.000 % verdoppelt, also die jeweilige Verzehnfachung des Preises für die Normalerhaltung. Wie das zu beurteilen ist, vermag ich nicht zu sagen, gestempelt allerdings dürfte das bei weitem zu kurz gegriffen sein.

Solche Ausgaben, postfrisch, gestempelt oder auf Brief, vielleicht sogar mit teilweise möglicher Wohlfahrtszähnung zu suchen - und zu finden, das ist pure und nachhaltige Sammellust.
Briefmarken Preisvergleich
Briefmarken-Preisvergleich ist ein weiterer Baustein meines Informationsnetzes, das sich zur Aufgabe gemacht hat, dem interessierten Briefmarkensammler die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über einen ansonsten kaum über- bzw. durchschaubaren, ja täuschenden, oft betrügerischen Philateliemarkt zu informieren.
Briefmarken-Preisvergleich kann nun natürlich nicht bedeuten, den niedrigsten Preis für beliebige, gar alle Objekt zu ermitteln. Das würde jeglichen Rahmen sprengen und wäre nie auf einem auch nur annähernd aktuellen Stand zu halten.
Nein, ihr Sinn ist darin zu sehen, vergleichbare, beispielhafte sogenannte Luxus-Angebote mehrerer Anbieter gegenüber zu stellen, um dahingehend zu sensibilisieren, wo und wie man Briefmarken wahrscheinlich am besten und am günstigsten einkauft, welche Anbieter teuer, welche Anbieter interessant sind - und diese Unterschiede sind gewaltig. Eine im Grunde genommen überschaubare Anzahl von Beispielen läßt sich regelmäßig auch auf das Gesamtpreisniveau eines Anbieters übertragen, wobei es natürlich Ausnahmen, z.B. durch Lock- oder "sogenannte" Sonderangebote, die es jedoch trotz massenhafter scheinbarer Gegenbeweise, nicht geben kann.
Beim Briefmarkensammeln sollte der finanzielle Aspekt den vergnüglichen Charakter unseres tollen Hobbys nicht übertönen, er sollte einfach nur gleichrangig sein, denn nur das garantiert langfristigen Spaß und Erfolg.
Ich empfinde es als überhaupt nicht erstrebenswert, für ein Objekt einen höheren Preis zu zahlen, als dieses an tatsächlichem Wert darstellt. Briefmarkensammeln ist nicht, wie von der Briefmarkenlobby egoistisch und die Geschäftspartner, also die Sammler, für dumm verkaufend dargestellt wird, zwangsläufig ein Verlustgeschäft, im Gegenteil wird es, wenn man es richtig betreibt, immer zumindest den erbrachten Einsatz sichern - und, das ist doch klar, nur so kann unser Hobby zum lebenslangen Spaß werden - und nur der ist mir wichtig, ob der Händler dann weiniger Spaß hat, ist mir völlig gleichgültig.
Die Briefmarkenlobby produziert massenhaft privates Machwerk, umgangssprachlich als Schrott bezeichnet, das sie, obwohl wertlos und im Grunde ohne Wiederverkaufswert, zu hirnrissigen Preisen an unbedarfte bzw. uninformierte Sammler verhökert. Für den informierten Sammler sind das immer 100%ige Verluste, denn dafür gibt es keinen Käufermarkt.
Aber selbst bei den sammelwürdigen Objekten wird der Sammler durch Übervorteilung durch einen Großteil von Händlern, besonders aber den Briefmarken-Versandhäusern buchstäblich abgezockt. Sammelerfolge werden so durch total überhöhte Preise von vornherein vereitelt. In den überwiegenden Fällen ist es ohne Probleme möglich, gleiche Objekte für 10 % von deren Preisen erhalten zu können - und das sind dann Preise, die den tatsächlichen Sammelwert widerspiegeln.
Die Auswahl der im Vergleich stehenden Anbieter, die nicht statisch bleiben wird, kann selbstverständlich auch nur beispielhaft sein und wird sich trotzdem im Wesentlichen auf die Häuser beschränken, die sich dem Sammler durch eine intensive Werbung immer wieder anbieten oder aus sonstigen Gründen besonders in Erscheinung treten.
Diese Übervorteilung von uns Sammlern mit total überhöhten Preisen ist jedoch nur ein Feld, auf dem wir betrogen werden - lesen Sie sich auch auf meinen anderen Internetseiten in die Problematik dieses wunderschönen Hobbys ein und finden so den Weg, es selbst erfolgreich und mit viel Spaß zu betreiben.
Genießen Sie unser schönes Hobby mit Spaß, vor allem aber durch Wissen.